Die Unsichtbaren

Was man gibt, bekommt man zurück

Einleitung

Inzwischen sind einige Jahre vergangen, seitdem Marcel Haupt und Daniel J. Sopora aus Remscheid fortgezogen sind, aber eines hat sich für sie nie geändert: die feste Überzeugung, dass gerade Remscheid eine Menge zu bieten hat. Die Stadt tief im Bergischen Land ist keine Metropole wie Berlin, Köln oder Hamburg. Dennoch hat sie reichlich Qualität und Tradition zu bieten, so wie vor allem überaus interessante Menschen, die viele Dinge verändert und mitgestaltet haben. Remscheid hat die beiden Kreativköpfe gefördert und ihnen viel gegeben. Nun sind sie an der Reihe, der Stadt etwas zurückzugeben und sich für die jahrelange Unterstützung zu bedanken. Marcel Haupt und Daniel J. Sopora sind zwei junge Erwachsene, die gewiss keinen klassischen Weg gegangen sind. Während ersterer sein Leben der Fotografie verschrieben hat, ist der andere mit Leib und Seele Designer und Kreativberater. Resultat dessen war der gemeinsame Entschluss, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Jochen Peitz, selbst Teil dieses Werkes, ist nur einer von vielen, den das Projekt in den Bann gezogen hat. Er hat das Projekt in folgenden Worten treffend beschrieben: „Der Titel „Die Unsichtbaren“ ist geheimnisvoll und lässt Spannung aufkommen. Aber bezogen auf Remscheid, die Industriestadt, welche – am Wandel gemessen – vielen Menschen verschlafen und chancenlos erscheinen mag... hier soll es Spannendes geben? Das Projekt gibt eine positive Antwort auf diese Frage und deckt auf, was in Remscheid möglich ist, wenn all die kleinen Konzepte sich lebendig entwickeln. Es gilt, die Unsichtbaren ins Licht zu rücken, von welchen die Anderen in der Stadt bisher nichts wussten. Diese Menschen sind Arbeiter, Kreative, Helfer, Macher, Pfleger, Umsetzer, Träumer, Künstler, die engagiert arbeiten und neben den bekannten Gesichtern der Stadt selten wahrgenommen werden. Wenn sie sich begegnen, dann werden sie sich erkennen und reden: miteinander, übereinander und über die Stadt, in der alle leben. Dies ist die Herzensangelegenheit, die sie antreibt. WIR leben die Stadt gemeinsam, die etwas schöner werden wird, wenn – durch die Unsichtbaren angestoßen – all die Chancen, die sich hier bieten, auch genutzt werden. Die Vielfalt in dieser Stadt kann überraschen. Wie dieses Projekt überrascht und die Unsichtbaren sichtbar macht.“

Los geht's